In der Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker habe ich C# gelernt, also die Anwendungsseite. Als Fachrichtung habe ich trotzdem die Systemintegration gewählt, und die meint dort Hardware: Server, Netzwerke, die Frage, wie ein System überhaupt in ein Unternehmen kommt und dort zuverlässig läuft. Schon damals hat mich die Ebene unter der Anwendung mehr interessiert als die Anwendung selbst.
In den Praktika hat sich das bestätigt. Der Rahmen war Online-Marketing und Projektmanagement, interessiert hat mich aber, was technisch darunter passiert. Das nächste Gantt-Diagramm hat mich nie so beschäftigt wie die Frage, wie die Daten eigentlich von einem System ins andere kommen und was passiert, wenn dabei etwas schiefgeht.
Frontend läuft nebenher. Es gehört dazu, ich baue es, und manchmal folgt es einer Logik, die ich nicht teile. Was mich trägt, ist dieselbe Ebene wie damals, nur eine Etage höher: statt Server in ein Unternehmen zu bringen, verbinde ich heute die Systeme, die dort längst stehen. Der Teil, den niemand sieht, solange er funktioniert, und den alle sehen, sobald er ausfällt.
„Mich begeistert der Teil hinter dem Vorhang. Der, den niemand sieht, solange er läuft."