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Kostenlose Checkliste

WordPress-Sicherheits-Checkliste

20 Punkte, die deine WordPress-Website vor Hackern, Datenverlust und Ausfällen schützen.

Von Dennis Theis, devslab.de/wordpress-wartung

1 Updates & Aktualisierungen

  • WordPress-Core auf dem neuesten Stand

    Minor-Updates (z.B. 6.9.3 → 6.9.4) zeitnah einspielen, Major-Updates nach kurzem Test.

  • Alle Plugins aktuell

    Veraltete Plugins sind Einfallstor Nr. 1. Wöchentlich prüfen.

  • Theme aktuell

    Auch inaktive Themes können Sicherheitslücken enthalten, löschen oder updaten.

  • PHP-Version aktuell (mind. 8.2+)

    Ältere PHP-Versionen erhalten keine Sicherheitspatches mehr.

2 Zugänge & Passwörter

  • Starke Passwörter für alle Benutzer

    Mindestens 16 Zeichen, Passwort-Manager empfohlen.

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktiv

    Für alle Admin- und Editor-Konten. Plugin-Empfehlung: WP 2FA oder Wordfence.

  • Standard-Benutzername „admin" geändert

    Brute-Force-Angriffe zielen zuerst auf „admin".

  • Login-Versuche begrenzt

    Nach 5 fehlgeschlagenen Versuchen IP temporär sperren.

  • Ungenutzte Benutzerkonten entfernt

    Jedes Konto ist eine potenzielle Angriffsfläche.

3 Backups & Wiederherstellung

  • Automatische Backups eingerichtet

    Täglich für aktive Seiten, mindestens wöchentlich für alle anderen.

  • Backups extern gespeichert

    Nicht nur auf demselben Server, Cloud-Speicher oder separater Server.

  • Wiederherstellung getestet

    Ein Backup, das sich nicht wiederherstellen lässt, ist wertlos. Regelmäßig testen.

4 Sicherheitshärtung

  • SSL-Zertifikat aktiv (HTTPS)

    Pflicht für DSGVO und Google-Ranking.

  • Dateibearbeitung im Dashboard deaktiviert

    DISALLOW_FILE_EDIT in wp-config.php setzen.

  • XML-RPC deaktiviert

    Wird selten benötigt, ist aber ein häufiger Angriffsvektor.

  • Security Headers gesetzt

    X-Content-Type-Options, X-Frame-Options, Content-Security-Policy.

  • WordPress-Versionsnummer versteckt

    Gibt Angreifern weniger Informationen über deine Installation.

5 Monitoring & Pflege

  • Uptime-Monitoring aktiv

    Sofortige Benachrichtigung bei Ausfällen, nicht erst wenn Kunden sich melden.

  • Malware-Scan regelmäßig

    Automatischer Scan mindestens wöchentlich, bei kritischen Seiten täglich.

  • Ungenutzte Plugins und Themes entfernt

    Deaktivieren reicht nicht, inaktive Plugins können trotzdem ausgenutzt werden.

  • Datenbank regelmäßig optimiert

    Revisionen, Spam-Kommentare, transiente Daten bereinigen.

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